Neue Matrix-Referenzmaterialien für die forensische Haaranalyse

MEDICHEM hat sich zur Aufgabe gemacht, in der Herstellung von Referenzmaterialien für die Haaranalytik einen neuen Standard zu setzen. Als Ergebnis einer mehrjährigen Entwicklungsarbeit stehen erste Haarproben als Referenzmaterial für die interne Qualitätskontrolle zur Verfügung. Um eine zerstörungsfreie Homogenisierung von Haarfasern zu realisieren, die im Gegensatz zur Pulverisierung deren strukturelle Integrität bewahrt, wurde von MEDICHEM ein spezielles Schnittverfahren für die Zerkleinerung von Haaren entwickelt. 
 
Die Besonderheit des Verfahrens besteht in der für jede einzelne Haarfaser definierten Schnittlänge, wodurch das Haarmaterial nach dessen Zerkleinerung in sehr gleichmäßigen Segmenten von 1 mm Länge vorliegt.

 
 

Dies ist bedeutsam, da Haar-Referenzmaterialien, wie alle Feststoffgemische, einem größenabhängigen Migrationsverhalten ihrer Partikel unterliegen, wodurch insbesondere während des Verarbeitungs- und Abfüllprozesses größerer Mengen typische Entmischungsvorgänge auftreten („Popkorntüten-Effekt“ in Form einer Anreicherung kleinerer Partikel im unteren Behälterbereich). Um eine hierdurch entstehende Inhomogenität des Referenzmaterials wirksam zu verhindern, ist eine sehr enge Partikelgrößenverteilung entscheidend, die mit dem von MEDICHEM entwickelten Verfahren erstmals erzielt wird.

 

Detailliertere Informationen finden Sie in unserem neuen Flyer zu den Haar-Referenzmaterialien.

Topics:

  • Neue Matrix-Referenzmaterialien für die forensische Haaranalyse
  • Einsatz von Haar-Referenzmaterialien zur Qualitätssicherung
  • Welches Haar-Referenzmaterial ist die beste Möglichkeit, um den analytischen Prozess zu überwachen?
  • Eigenschaften unterschiedlicher Haar-Referenzmaterialien und deren Einsatzmöglichkeiten für die Qualitätssicherung
  • Übersicht Medidrug® Haar- Referenzmaterialien